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Allgemeine Information
Mit über 400'000 Einwohnern ist Zürich die grösste Stadt der Schweiz. Sie liegt am Nordende des 27 km langen Zürichsees. Obwohl Zürich nur eine Fläche von 92 km2 abdeckt, hat diese "kleine Grossstadt" eine enorm grosse Auswahl an Kultur, Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Events. Mit dem weltberühmten Bankensektor, den Versicherungsgesellschaften, der Maschine- und Textilindustrie, Gewerbe und Industrie sowie dem Tourismus, ist Zürich nicht nur das wichtigste Handels- und Wirtschaftszentrum der Schweiz sondern auch eine der führenden internationalen Metropolen.
Geschichte
Am Ausfluss des Zürichsees liessen sich schon vor 7000 Jahren die ersten Siedler nieder. Im Jahre um 57/58 v. Chr. kamen die Römer nach Zürich und gründeten die Zollstation Turicum. Diese Tatsache wurde mit einer Grabinschrift, die 1747 auf dem Lindenhof gefunden wurde, überliefert.
Karl der Grosse, soll im 8. Jahrhundert die Gräber der Zürcher Stadtpatrone Felix und Regula wiederentdeckt haben, als sein Pferd auf der Reise plötzlich in die Knie ging um den Gräbern der Heiligen die Ehre zu erweisen. Daraufhin wurde zur Ehre der Heiligen die Kirche und die Propstei Grossmünster gegründet.
König Ludwig der Deutsche, der Enkel von Karl dem Grossen, stiftete seiner Tochter Hildegard im Jahre 853 n. Chr. ein Frauenkloster – das Fraumünster Kloster war gegründet.
Das neue Frauenkloster zog im 11. und 12. Jahrhundert viele Prinzessinnen aus ganz Europa an. Zürich wurde zu dieser Zeit immer mehr zu einem bedeutenden Marktort mit Handelsverbindungen von Norditalien bis nach Holland.
Im Jahre 1336 wurde das Rathaus von einer Horde Handwerkern gestürmt. Seit diesem Zeitpunkt an, war der Rat nicht mehr nur von Adligen besetzt, sondern auch von Handwerkern. Diese organisieren sich auch noch heute in den sogenannten Zünften.
Im Jahre 1351, 60 Jahre nach der Gründung der Eidgenossenschaft, wird Zürich als 6. Kanton Teil des Staatenbundes.
Huldrych Zwingli, Leutpriester am Grossmünster, verbreitete im 16. Jahrhundert von Zürich aus die Reformation in der Deutschsprachigen Schweiz. Viele Glaubensflüchtlinge kamen nach der Reformation nach Zürich. Dadurch entwickelte sich die Stadt zum Handelszentrum.
Im Laufe der Industrialisierung im späten 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich Zürich von der Handwerkerstadt zum Zentrum der Maschinenindustrie. Heute finden sich in den ehemaligen Fabrikhallen Restaurants, Bars, Galerien und Shops.
Klima
Zürich liegt in der gemässigten Klimazone. Die vier Jahreszeiten sind stark ausgeprägt. An heissen Sommertagen können die Temperaturen auf über
30°C steigen und im Winter herrschen ab und zu Minusgrade.
Lage
Zürich ist gut mit allen verschiedenen Transportmöglichkeiten zu erreichen. Der internationale Flughafen Zürich-Kloten liegt nur 11 km vom Stadtzentrum entfernt und kann mit dem Zug in 10 Minuten erreicht werden. Der Hauptbahnhof liegt im Herzen der Stadt. Es gibt Anschlüsse zu diversen Destinationen in der Schweiz und auch zu vielen Europäischen Grossstädten.
Sehenswürdigkeiten
Es gibt viele interessante Plätze in Zürich, die es sich zu besuchen lohnt. Sehr zu empfehlen sind eine Bootstour auf dem Zürichsee, das Bummeln am Seeufer oder in den Strassen der Stadt. Ausserdem gibt es schöne Kirchen sowie über 25 Museen. Untenstehend finden Sie einen Kurzbeschrieb der bekanntesten „Must See’s“ der Stadt.

Opernhaus
Das Opernhaus wurde in 1890/91 durch die Wiener Architekten Fellner und Helmer errichtet. Das neubarockartige Auditorium (1100 Sitze) wurde vollständig bewahrt und mit neuster Bühnentechnologie ausgestattet. Die weltweit bekannten Vorführungen wie Opern, Balletts und Symphoniekonzerte werden regelmässig von Ende August bis Anfang Juli aufgeführt.

Schauspielhaus
Das grösste und bekannteste Theater von Zürich machte während des zweiten Weltkrieges auf sich aufmerksam. Es war das einzige deutschsprechende Theater welches zahlreichen Schauspielern aus den vom Nationalsozialismus geprägten Ländern Zuflucht und eine Bühne bot. Viele bekannte Schauspieler und Schauspielerinnen einschließlich Peter Lorre, Therese Giehse und der Lyriker Bertolt Brecht fanden Schutz in Zürich. Der Direktor Oskar Wälterlin und Kurt Hirschfeld entdeckten in den 50er Jahren die noch gänzlich unbekannten Dramatikern Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Viele von ihren Stücken wurden im Schauspielhaus uraufgeführt.
In den Jahren 2002 und 2003 wurde das Zürcher Schauspielhaus unter seinem Direktor Christoph Marthaler zum „Theater des Jahres“ gewählt. Das Theater besitzt seit September 2000 drei Bühnen – das traditionsreiche Haus am Pfauen und ausserdem zwei flexibel bespielbare Theaterräume – die Schiffbauhalle und die Box im Schiffbau.

Lindenhof
Um das Jahr 1500 v. Chr. wurde die Besiedlung des Hügelzuges auf der linken Seite der Limmat nachgewiesen. Dieser Platz, im ältesten Kern der Stadt Zürich, diente als Militärischen Stützpunkt und Zollposten. Im Jahre 1747 fand man einen römischen Grabstein mit der bisher ältesten nennung der Stadt.
Der Platz diente den Zürchern bis in die Neuzeit als Versammlungsort. So wurde zum Beispiel im Jahre 1798 auf dem Lindenhof der Eid auf die helvetische Verfassung geschworen. Bis heute ist der Platz mit Linden bepflanzt. Von diesem schönen Platz hat man eine traumhafte Aussicht auf die Stadt.

Der Zoo
Der Zürcher Zoo liegt oberhalb des Zürichbergs. Die Masoala-Regenwald-Halle, die Hauptattraktion des Zoos und zudem einmalig in Europa, zieht viele Besucher an. Zudem leben auch 200 verschiedenen Tierarten aus Afrika, Asien und Südamerika im Zoo, die es zu bestaunen gilt.
Kirchen
Grossmünster
Das Grossmünster, mit den einzigartigen Doppeltürmen, ist das Wahrzeichen der Stadt Zürich. Die Legende besagt, dass die Kirche auf den Gräbern der Stadtheiligen Felix und Regula erbaut wurde.
Die Kirche wurde zum Ausgangspunkt der deutschschweizerischen Reformation unter Huldrych Zwingli. Die angeschlossene theologische Schule wurde zur Keimzelle der Zürcher Universität.
Im Grossmünster gibt es einige Höhepunkte, wie das Glasfenster von Sigmar Polke, die Chorfenster von Augusto Giacometti, Bronzetüren von Otto Münch und das Reformationsmuseum im Kreuzgang zu bestaunen.

Fraumünster
Neben dem Grossmünster gehört das Fraumünster zu den Wahrzeichen der Stadt Zürich. König Ludwig der Deutsche, stiftete im Jahre 853 n. Chr. die Kirche mit Frauenkloster. Fortan bewohnten Frauen des europäischen Hochadels das Kloster.
Bedeutende Bauteile sind der romanische Chor und das hochgewölbte Querschiff. Augusto Giacometti fertigte die Nordfenster im Querschiff an, Marc Chagall entwarf den fünfteiligen Fensterzyklus im Chor und die Rosette im südlichen Querschiff. Zudem befindet sich ein Freskenzyklus von Paul Bodmer im Kreuzgang.

St. Peter
St. Peter ist die älteste Kirche in Zürich. Im Jahre 1345 erwarb der erste Bürgermeister Rudolf Brun die Kirche mit allen Pflichten und Rechten. Sein Grab und ein Denkmal befinden sich noch heute an der Aussenmauer des Turmes. Der Kirchturm diente bis ins Jahre 1911 als Brandwache.
Die Kirche hat das grösste Zifferblatt in Europa und wurde 1534 angebracht. Das Zifferblatt hat einen Durchmesser von 8.7 Metern. Im Turm befinden sich fünf Glocken von 1880 – die grösste wiegt ohne Klöppel über 6'000 kg.
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